Willkommen auf meinem Blog, einem persönlichen Raum, in dem ich meine Lernerfahrungen teile und tiefer in Projekte und spezielle Themen eintauche. Es ist eine Gelegenheit, mich und meine Arbeit näher kennenzulernen.
Ab Februar 2024 beginnt mein Abenteuer und Selbst-Experiment, täglich meine Erkenntnisse als Unternehmensberater und Lifestyle-Entrepreneur festzuhalten. 📚✨
Hier sind Einblicke aus meinen Rollen in der Gründungsberatung, im IT-Consulting, im Prozessmanagement, als systemischer Business-Coach, Organisationsentwickler und darüber hinaus zu finden.
Meine Welt und Tätigkeitsfelder sind vielfältig und farbenfroh - ich lade ein, sich inspirieren zu lassen und wünsche viel Spaß beim Lesen!
Add your notes here…
Kinderhände die Türen so festhalten, dass sie nicht geschlossen werden können, ohne sich einzuzwicken, führen meist dazu, dass Türen womöglich offen bleiben. Ein “los lassen” führt entweder zu neuen Wegen, zum Schwanken wenn es zu abrupt war oder aber das Türen bewusst geschlossen werden können (jedenfalls frei entschieden werden kann was damit passieren soll).
Wenn diese Metapher für ein Business steht, ein bestehendes oder neues Geschäftsmodell, vielleicht sogar für einen Jobwechsel oder eine Umorientierung auf der Karriereleiter, dann hat dies jedenfalls ähnliche Effekte auf die nächsten Schritte.
In beiden Fällen können wir uns Sorgen machen und Angst verspüren, dass in diesen Momenten etwas schief geht und wir Schmerzen empfinden werden. Wir können aber auch den Blick auf Chancen, auf Optionen blicken. Also gerade wenn man die “offenen Türen” als Möglichkeiten sieht, früher oder später hindurchzugehen oder so bewusst ganz zu öffnen oder ganz zu schließen. Leichter und schneller, als wenn wir es so sehen, dass wir immer nur eine Türe öffnen dürfen, wenn eine andere geschlossen wird. (So ist es im Leben, in der Praxis ja eigentlich nicht.)
Danke Rene für diese Sichtweise und Impuls für den heutigen Eintrag bei der gemeinsamen Boulder-Session.
Sei ehrlich, wann hast du zuletzt dein Geschäftsmodell analysiert? Wann hast du es wirklich ge-challenged? Würdest du heute noch dein eigener Kunde werden, also dein eigenes Angebot kaufen?
Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Fragen können weh tun, wirklich weh tun. Zwischen Trauer und Akzeptanz kann ein langer Weg entstehen. Auch weil man oft wie in Wellen zwischen diesen zwei Punkten hin und her gespült werden kann.
Es ist ein Prozess, der (zum Business, zum Leben) dazu gehört, genauso wie Neugier, Enthusiasmus, Selbstvertrauen und Zuversicht.
In solchen Momenten hilft Aussprache (reden), Stille (nachdenken & Ruhe), Schreiben (aus dem Kopf, aber nicht vergessen) und jedenfalls Wissen (”auch diese Phase wird vorübergehen und andere Phasen werden wieder folgen”).
Überall dort wo ein transparenter Plan fehlt, passiert Doppelarbeit.
Dies ist im Projektmanagement so, dies ist im IT-Consulting mit zugehörigem Ticketsystem und in der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern so. Wenn keine Übersicht transparent und klar zeigt, WER, WAS bis WANN macht (oder gemacht hat) - überlappt man sich.
Im Worst-Case Szenario oder eben wenn viel unterschiedliches auf einmal passiert, dann kann es sein, dass man Dinge übersieht und Dubletten oder Doppelarbeiten entstehen (=wenn sich 2 Personen um das gleiche Thema kümmern ODER auch wenn 1 Person Dinge nochmals angreift, die bereits erledigt sind).
Selbst-Schmunzler des Tages: “Struktur braucht der Mensch” - aber manchmal steigt man offensichtlich selbst in die Falle! Im Solo-Business 2 Blog-Posts am Tag anstatt 1 raus zu schicken, weil man nicht genau checkt, dass man bereits einen geplant hatte…dafür die nächsten Tage keine geplant oder vorhanden sind. Klassisch selbst überholt oder gestolpert, haha.
Hier würde vlt. wirklich eine Art Contant-Plan oder zumindest eine entsprechende Übersicht Sinn machen, sich nicht selbst zu überholen. (Tja, beim Tun fallen Späne - dennoch ists immer besser ins Tun zu kommen, anstatt vorab Pläne oder Übersichten zu haben, aber dann vlt. nicht ins Tun zu kommen. )
Seit 2018 bin ich als Solo-Selbstständiger tätig. In den letzten Jahren sind die Gehälter in Österreich um mehr als 25 % gestiegen – das ist beachtlich.
Gleichzeitig frage ich mich: Wie viele kleine Dienstleister*innen, Solo-Selbstständige oder Mikro-Unternehmen haben in der Zeit ihre Preise auch nur annähernd angepasst? Vermutlich die wenigsten.
Die Schere zwischen Lohnentwicklung und dem, was Selbstständige verdienen (oder sich zu verdienen trauen), geht immer weiter auseinander. Spannend, aber auch irgendwie schräg. Es zeigt, dass sich der Markt rasant verändert.
Hin und wieder sollte man vlt. auch hier mal bewusst die Perspektiven wechseln, zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und externer Dienstleister. Einerseits um die Herausforderungen der Betroffenen mit zugehörigen Chancen besser zu verstehen. Andererseits offensichtliche Veränderungen eben früher zu erkennen, sich zu überlegen was dies für das eigene Business oder entsprechende Angebote bedeutet.